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Feste & Zeremonien

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Bali "Insel der Götter" fasziniert die Besucher mit prächtigen religiösen Festen und Zeremonien und die Balinesen lassen die Besucher gerne als Zaungäste zu. Die Grenzen zwischen Kultur und Kommerz sind verschwommen. Ist es ein Ausverkauf der Kultur ? Bis jetzt ist es der "Götterinsel" Bali gelungen sich anzubieten ohne sich preiszugeben.

Es gibt unzählige religiöse Feste und Zeremonien auf Bali. Der Bali-Festkalender (Pawukon) verzeichnet 200 feierliche Anläse pro Jahr dazu kommen die vielen individuellen rituellen Zeremonien im Lebenslauf eines Menschen, welche die Wendepunkte des Lebens markieren.

Die erste Zeremonie findet schon von der Geburt statt und die erste große Hauptzeremonie, wenn das Baby halbes Jahr alt ist, wobei das Balinesische Jahr 210 Tage zählt. Nach dem Eintritt in die Pubertät müssen sich Mädchen und Jungs der Prozedur des Zähnefeilens unterziehen, wobei diese Prozedur heute nur noch symbolisch vorgenommen wird, da sie sehr schmerzhaft ist. Zu heiraten und eine große Familie zu haben ist besonders wichtig für die Balinesen, so ist auch die Hochzeit ein farbenfrohes von vielen religiösen Ritualen begleitetes Fest.

Die größte und heiligste Zeremonie überhaupt steht aber am Ende des Lebens. Es ist die Totenverbrennung, denn die Vernichtung der körperlichen Hülle eines Verstorbenen durch die reinigende Kraft des Feuers, ist die Voraussetzung für die Wiedergeburt. Es ist kein trauriges Fest, ganz im Gegenteil Tränen sind verpönt. Für die Kremation werden kunstvolle, pagodenähnliche Verbrennungstürme gebaut, die Zeremonie wird von Gamelan-Klängen und Ritualen begleitet und ist ein prunkvolles Fest. Da die Verbrennungszeremonie sehr kostspielig ist, finden neben Einzel-Kremation für begüterte Balinesen, die relativ zügig nach dem Tod stattfindet, auch Sammel-Kremation statt. Manche Familien können sich diese Zeremonie erst nach Jahren leisten und bis dahin werden die Toten begraben. Diese Begräbnisstätten liegen dann abgeschieden in einem Waldstück durch gar nichts als solche zu erkennen und werden von den Dorfbewohnern als Ort der Dämonen gemieden.

Der größte Tempelfest ist der Odalan, der Tempelgeburtstag. Für diesen Tag wird der Tempel festlich geschmückt, prunkvolle Prozessionen und Zeremonien finden statt. Mit Tänzen und Gamelan Musik werden die Götter und Gäste unterhalten.


Fremde Kultur, Fremde Sitten und freundliche Menschen - Balinesische Hochzeit

Eine balinesische Hochzeit

Auf einer unserer Tagestouren fuhren wir durch ein kleines Dorf, es war noch recht früh am Morgen und sahen am Straßenrand eine festlich gekleidete Gruppe von Balinesen. Ketut unser Fahren klärte uns auf, daß es sich um eine Hochzeit handelt und wir würden heute viele Hochzeiten sehen, denn es wäre ein gute Tag für Hochzeit. Er blieb stehen und meinte wir können uns die Zeremonie anschauen und auch mit den Gästen und dem Brautpaar nach der Begrüßungszeremonie, die vor dem Eingang des Gehöfts stattfand ins Haus gehen.

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Ins Haus gehen ? es ist doch ein Familienfest ? Unsicher haben wir der Gruppe, die um einen auf dem Boden sitzenden Priester versammelt war, zugeschaut und wie später das Brautpaar im Gefolge der Gäste im Haus verschwand. Als wir uns nicht in das Gefolge einreihten, hat man uns versucht mit einladenden Gesten dazu zu bewegen. Wir lehnten aber ab. Neugierig waren wir schon, aber es war uns zu peinlich bei diesem Familienfest als Zaungäste dabei zu sein. Wir hatten den Eindruck, daß man sehr enttäuscht darüber war, und dies war uns dann noch unangenehmer. Es ist einfach und doch schwierig ein Zaungast auf Bali zu sein :-)


Opfergaben, um die Götter zu erfreuen und Dämonen zu besänftigen

Zeremonien und Opfergaben bestimmen das Leben der Balinesen

Der Tag eines Balinesen beginnt mit einer Opfergabe. Vor den Haustüren, den Familientempeln, vor den Shops und Boutiquen, an Straßenkreuzungen, neben dem Computer an der Rezeption eines Hotels und auch in Bussen und Taxis sieht man überall aus Palmblättern geflochtene Körbchen mit Blüten, Blättern und Früchten. Damit will man die Götter erfreuen und die Dämonen milde stimmen.

In Tempeln werden große Körbe mit pyramidenartig aufgebauten Opfergaben, bestehend aus kunstvoll arrangiertem Obst und Blüten dargeboten. Es werden Räucherstäbchen angezündet, um Böses zu verbannen und Gutes eintreten zu lassen. Die Balinesen sind seit Generation immer am Basteln und Dekorieren für die Götter und um die Dämonen zu besänftigen. Daraus hat sich in Jahrhunderten eine besondere Begabung der Balinesen für filigranes Kunsthandwerk und alles Schöne entwickelt.

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