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Mtubatuba / Hluhluwe- Umfolozi / St. Lucia

8.12.03 - 13.12.03 (6 Nächte)

Unsere nächste Unterbringung ist im Wendys Guesthouse in Mtubatuba/River View. Hier bleiben wir 7 Nächte und unternehmen von hier aus Safaris in Hluhluwe / Umfolozi Park und auch Ausflüge nach St. Lucia, Cape Vidal und Sodwana.

Das Wendys B&B liegt in einem tropischen Garten, die Zimmer sind gemütlich, im viktorianischen Stil eingerichtet. Wendy ist super nett und sehr um die Gäste bemüht.

Für den nächsten Tag bucht Wendy für uns eine Safari in Hluhluwe. Wir werden um 5.00 Uhr morgens vom Jeff abgeholt und erreichen nach ca. 20 Minuten den Hluhluwe Park.

Hluhluwe - Umfolozi

Südafrika, Hluhluwe - Umfolozie Game Reserve

ist mit 960 km² der größte Wildreservat KwaZulu Natals. Gegründet wurde er 1895 und ist damit der älteste offizielle Nationalpark in Afrika. Im 19 Jh. war der Park ein Jagdgebiet des Zulu- Königs Shaka, später das des weißen Mannes. Erst seit 1952, als der Park in die Obhut des KZN Wildlife übergeben wurde, hat man sich effektiv dem Schutz des Wildbestandes gewidmet. In Hluhluwe- Umfolozi sind die BigFive vertreten und es gibt keinen besseren Park für die Beobachtung von Nashörnern.

Warzenschwein, Jagd, Löwe, Hluhluwe, Safari, Umfolozi, SüdafrikaAuch ca. 150 Löwen gibt es inzwischen im Hluhluwe, die man allerdings nicht leicht zu Gesicht bekommt. Wir können schon nach ein paar Minuten aus nächster Nähe eine Löwin beobachten, die sich an ein Warzenschwein heranpirscht. Sehr aufregend ! Jeff macht sofort den Motor aus und wir beobachten in totaler Stille fast halbe Stunde diese Jagd Szene und wollen gar nicht weiter 😉

Jagen und gejagt werden, das Gesetz der Wildnis ... Um das ausgewachsene Warzenschwein zu jagen, ist die Löwin offensichtlich nach einem Familienstreit (lt. Jeff ist es eine von drei Schwestern) zu sehr geschwächt, so legt sie sich auf die Lauer und hofft darauf, daß die Kinder-Warzenschweine unvorsichtigerweise das Haus verlassen

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Südafrika,  Reisebericht

Nashörner sind in Hluhluwe zahlreich anzutreffen, vor allem die Breitmaulnashörner. Wir haben sehr viele gesehen und jedes Mal sagte Jeff (fast etwas abwertend) "this is a Breitmaulnashorn, only the Spitzmaulnashorn is one of the Big Five" (für viele Tiere wusste er die Deutschen Namen und hat mit uns die Aussprache geübt, war lustig.

Jeff hat uns soviel bei jeder Begegnung mit einem Breitmaulnashorn über die Unterschiede zu einem Spitzmaulnashorn erzählt, daß wir sobald wir endlich Spitzmaulnashörner gesichtet haben, diese sofort als solche erkannt haben. Dieses gefährliche Aussehen, diese aggressive Haltung, das muß ein Spitzmaulnashorn sein, das von den "Big Five" 😉 .

Der Adrenalinspiegel der beiden Spitzmaulnashörner war nach einem kürzlich ausgetragenen Kampf (die Spuren konnte man auf der Haut sehen) wohl noch sehr hoch und so näherten sie sich unerschrocken unserem Range Rover. Obwohl sie noch mindestens 5 Meter entfernt waren hupte Jeff kräftig und gab Gas. Nach paar Metern eröffnete uns Jeff, daß man bei allen Big Five respektvolle Distanz wahren muß, denn alle sind sehr gefährlich aber er persönlich hat vor Black Rino und Elefant immer wieder richtig Angst . Na ja bei den Elefanten können wir es nicht so nachfüllen (in Hluhluwe haben wir keine gesehen und im Addo letztes Jahr auf der Garden Roure waren sie sehr friedlich) aber hier bei diesen Spitzmaulnashörnern war uns schon Angst und Bange.





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Schildkröte, Südafrika, Hluhluwe, KwaZulu Natal Schildkröte, Südafrika, Hluhluwe, Impala, KwaZulu Natal Die Big Five, was zählt dazu? Die Katzen natürlich Löwe und Leopard ist doch klar, Elefant und Nashorn, da haben wir schon vier aber was ist nochmals das 5te der gefährlichsten Tiere Afrikas ? Der Büffel !!! Diese rinderähnlichen Tiere, die so friedfertig wirken, können sehr gefährlich sein, wenn sie Gefahr wittern oder verletzt sind. Werden Sie in diesem Zustand verfolgt, machen Sie kehrt und greifen den Verfolger frontal mit hoher Geschwindigkeit an. Auch Löwen greifen einen Büffel nur im Rudel an, denn als einzelne Jäger haben sie gegen Büffel keine Chance.

Neben den Big Five haben wir natürlich auch viele Tiere von der sanfteren Sorte in Hluhluwe gesehen und diese zu beobachten, war nicht weniger spannend !



South Africa,Südafrika, KwaZulu Natal, Reisebericht, Büffel in Hluhluwe Game ReserveHier werden zwei satt, der kleine Impala und auch das bunte Vögelchen auf dem Rücken der Mama.... Seht, wie herrlich die Landschaft hier in Hluhluwe ist,  scheint uns die Giraffe sagen zu wollen South Africa,Südafrika, KwaZulu Natal, Reisebericht, St.Lucia, St.Lucia Wetland Park, Wetlands, Beach, Cape Vidal, Krokodile, Hippos, Flusspferde, Mtubatuba, Maputaland, Wendy's Country Lodge, Hluhluwe Game Reserve, Hluhluwe - Umfolozi Park, Umfolozi Game Reserve, Löwin, Warzenschweine, Impala, Giraffe, Büffel, Zebra, Spitzmaulnashorn, Big Five, Sodwana Bay

St. Lucia/Cape Vidal/Sodwana

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Viel Zeit verbrachten wir in St. Lucia. Der Ort liegt idyllisch an der Mündung des St. Lucia Flusses und ist 32 km von Mtubatuba entfernt.

Wir haben nicht in St. Lucia übernachtet sondern in Mtubatuba aber das werden wir nächstes Mal anders machen, denn St. Lucia ist ein wirklich netter Ort mit einigen schönen Gästehäusern. Die Restaurants sind zwar nicht die Wucht, wenn man schon mal die südafrikanische Küche am Kap genossen hat, aber es gibt gutes und frisches Seefood zu günstigen Preisen. In Foren und Reiseführern hiess es St. Lucia wäre überlaufen im Dezember/ Januar, weil viele Südafrikaner dort Urlaub machen. Wir fanden St. Lucia in Dezember nicht überlaufen, es waren einige südafrikanische Familien auf Urlaub dort, kaum Touristen aus Übersee und wir fanden es gemütlich dort.

Das Greater St. Lucia Wetland Park

erstreckt sich von Mapelane im Süden bis Mozambique im Norden. Es umfasst 5 unterschiedliche Ökosysteme. Im Mittelpunkt ist der Lake St. Lucia, das größte Binnengewässer Südafrikas. Weitere Ökosysteme sind Korallenriffe und endlose Sandstrände in der Meereszone, die an den See anschließenden Papyrus- und Schilfrohrsümpfe und die trockene Savanne und Dornensteppe im Westen des Lake St. Lucia. Kein Wunder, daß diese einzigartige Naturlandschaft ein Welterbe der UNESCO ist. Viele verschiedene Vogelarten gibt es in Greater St. Lucia Wetland Park. Ein Refugium für Ornithologen und für alle Naturliebhaber. Eeinfach nur schön anzusehen und zu beobachten.





St. Lucia Beach Viele verschiedene Vogelarten  gibt es in Greater St. Lucia Wetland Park. Ein Refugium für Ornithologen und...  für andere Naturliebhaber ...  einfach nur schön anzusehen und zu beobachten

Webervögel, St. Lucia, Sant, See, Boottour, Flußfahrt, VögelWebervögel, St. Lucia, Sant, See, Boottour, Flußfahrt, Vögel Flußpferd, Hippo, St. Lucia Unbedingt zu empfehlen ist eine Boottour (1,5 Std) auf dem St. Lucia Fluß. Auf der Sonnenuntergangs- Kreuzfahrt um 16.00 Uhr sieht man die meisten Flusspferde. Immer bekommt man auf der Flußfahrt viele Krokodile zu Gesicht, die am Ufer liegen und auch viele Vogelarten. Beeindruckend war es die vielen Neste der gelben Webervögel im Schilf zu sehen. Auff der Bootstour kann man viele Flusspferde sehen. Fast immer kann man aber auch Hippos vom Restaurant der Skiboat Base an der Mündung des St. Lucia Flusses und Umfolozi River beobachten.

Wenn man von der McKenzie Street (Hauptstraße) Richtung Sugarloaf Camp abbiegt, fährt man am KZN Office, Eden Park und später zwangsläufig am Boat Club vorbei. Ist nicht zu verfehlen. Das Essen ist hier nicht berauschend aber auf der Terrasse sitzen und eine Familie Flusspferde zu beobachten ist schon fantastisch.

Dieses kleine Hippo Baby mit seiner Mama ist gerade mal 3 Tage alt Dieses Flusspferd haben wir auf unserer Bootfahrt auf dem St. Lucia See beobachtet

Bis Ende der 60er Jahre führte rücksichtslose Jagd fast zum Aussterben der Krokodile in Greater St. Lucia. Sie spielen aber eine wichtige Rolle im ökologischen Kreislaufs der Wetlands. Das St. Lucia Crocodile Centre ist eine Einrichtung des KZN. Das Ziel ist ein Aufzuchtprogramm und die Reptilien werden wieder in der Wildnis angesiedelt. Das Center befindet sich an der Straße zu Cape Vidal ca. 2 km nördlich von St. Lucia. Es ist vielleicht kein "must to see" aber ganz interessant. Im Center gibt es auch ein Restaurant aber viel schöner ist ein Picknick auf dem Strand Cape Vidal.

St.Lucia Wetland Park Krokodil am St. Lucia Fluß Der Strand von Cape Vidal

St. Lucia, Cape Vidal

Cape Vidal

ist ca. 25 km von St. Lucia entfernt und ist unbedingt einen Besuch wert. Die Einfahrt zum Park ist ca. 2km nördlich von St. Lucia. Die Zufahrtstraße zu Cape Vidal ist sehr gut (frisch asphaltiert) und verleitet zum schnelleren Fahren aber es lohnt sich im Schritttempo zu fahren, denn diese Wildnis wird von vielen Tieren und Vogelarten "bewohnt" und es bieten sich immer wieder sehr schöne Ausblicke. St. Lucia, Cape Vidal, Strand

Der Strand von Cape Vidal ist ähnlich dem von St. Lucia, hat aber den Vorteil, daß nur eine begrenzte Anzahl von Fahrzeugen an einem Tag in den Park reinfahren darf. Wir waren froh in dieses Limit reinzupassen. Als wir in Cape Vidal waren, war das Meer etwas rau und das Wetter unbeständig. Aber man kann hier, da die Küste durch ein vorgelagertes Riff geschützt ist, gefahrlos schwimmen und auch Schnorchler finden hier eine interessante und bunte Unterwasserwelt. Und für Strandläufer ist sowohl Cape Vidal als auch St. Lucia ein Paradies ...







Sodwana Bay

Sodwana Bay

Einen Tagesausflug unternehmen wir nach Sodwana Bay. Wir waren erstaunt wie gut die Straße, die von Hluhluwe am privaten Phinda Reserve bis nach Phelandabe (hier liegt das Tembe Elephant Park) ist. Im Loose Reiseführer heißt es " der nördliche Teil von Maputaland ... ist die abgelegenste Gegend Südafrikas. Sie wird fast ausschließlich von unbefestigten Pisten erschlossen ... "

In Mbazwana, wo gerade ein ganz interessante Markt war und wir kurz halt machen, biegen wir ab Richtung Sodwana Bay. In der Ortschaft Sodwana gibt es einige Unterkünfte, dabei auch eine sehr schöne Lodge. Die Ortschaft Sodwana liegt hinter den beeindruckenden Dünen, die die Sodwana Bay umschließen.

St. Lucia, Sodwana Bay, Tauchen, Schnorcheln, Südafrika,  StrandDen Strand von Sodwana kann man mit Allrad Fahrzeugen befahren und man kann hier Boote zu Wasser lassen. Letzteren erfolgt mit Traktoren. Am Strand gibt es sehr gut ausgestattete Tauchbasen, die Tauchausflüge zu den südlichsten Korallenriffen der Welt durchführen. Der sehr schöne Strand wirkt bei diesem motorisierten Aufkommen leider wie ein Parkplatz für Allradfahrzeuge. Wenn man aber etwas am Strand läuft, kann man sich vorstellen und glauben, daß hier seit Jahrzehnten von November bis Februar Lederschildkröten auf Sodwanas Strände zur Eiablage kommen.

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