Südafrika, Western Cape, Garden Route, Wilderness, Knysna, Plattenberg Bay, Oudtshoorn, Straußenfarman

Drakensberge - Garden Route

Nach einer Woche in den Drakensbergen ist unsere nächste Unterbringung in Wilderness auf der Garden Route. Wir sind die ca. 1000 km gefahren. Das war ganz schön abenteuerlich und nicht ohne Strapazen.

Am 25.09.02 um 10.00 Uhr morgens reisen wir in Antbear ab. Die nächste gebuchte Unterbringung ist über 1000 km etfernt in Wilderness und hierfür haben wir 2 Tage mit einer Übernachtung irgendwo um East London eingeplant.

Andrew gibt uns eine Unterbringungsempfehlung in East London und eine Abkürzung durch die Berge. Mit Wehmut verabschiedenen wir uns von den Drakensbergen und Conny und Andrew. Die Abkürzung durch die Berge führt 60 km mit einem Sandweg. Zunächst genießen wir das wunderbare Panorama auf die Drakensberge aber nach 1 Stunde warten wir nur noch auf das Ende der serpentinenartigen Sandstraße und fragen uns was Andrew wohl gegen uns hat. Nach 3 Stunden erreichen wir die N2. Nun geht es über Umtata (Bronse Südafrikas) Richtung East London weiter. Die Autobahn ist einspurig aber sehr gut, wenn auch ohne Rastmöglichkeit. Die Menschen, Kühe und Pferde auf der Autobahn wären sonst nicht weiter schlimm, wenn wir nicht gerade ein Nieselregen und Nebel mit Sichtweiten unter 2 Metern erwischt hätten und dann ist ein plötzlich auftauchendes Pferd auf der Autobahn, wenn überhaupt nur im Rückblick amüsant. Hemingway Hotel und Casino in East London Gegen 20 Uhr erreichen wir East London und fragen uns nach der von Andrew empfohlenen Unterbringung durch. Nachdem wir diese endlich gefunden haben, stellt sich heraus, daß die Lodge ausgebucht ist. Das Meeresrauschen ließ erahnen, daß die Lage phantastisch ist, mehr haben wir in der Dunkelheit nicht gesehen. Es blieb uns nichts anderes übrig als die N2 weiter zu fahren in der Hoffnung auf ein Hinweis zu "irgend einem" Hotel. Der nächste Hinweis führte uns zu einer Nobbelherberge "Hemingway Hotel und Casino". Gar nicht so teuer, wie sich später herausstellte und der Luxus ließ uns die Strapazen des Tages schnell vergessen.

Wir möchten diese Erfahrung nicht missen, weil wir doch unterwegs viel vom Land und Leuten gesehen haben. Dennoch empfehlen wir, wenn man auf einer Rundreise den Norden und den Süden Südafrikas verbindet, von Johannesburg oder Durban nach Port Elisabeth zu fliegen. Man spart dadurch mind. 2 Tage.


Garden Route - Wilderness

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Garden Route ist das 200km lange Teilstück der N2 zwischen der Mündung des Storm River und Mosel Bay. Die Landschaft ist ein mix aus schroffen Bergen, Wäldern und Lagunen. Einfach beim Abfahren dieser Strecke wird man die ganze Schönheit der Garden Route nicht sehen können.

Wir haben uns für 5 Nächte direkt an dem kilometerlangen Strand von Wilderness in einem sehr geschmackvollen Gästehaus The Dune Guest Lodge einquartiert.

Hier kann man zu dieser Jahreszeit mit etwas Glück Wale beobachten. Dieses Glück haben wir zwar nicht aber wir sehen Delphine und die Spaziergänge am Strand sind traumhaft.

Eine sehenswerte Stadt auf der Garden Route ist Knysna (ausgesprochen Naissnaah). Der Name kommt aus der Sprache der Ureinwohner dieser Gegend, den Koi und bedeutet "schwer zu erreichen". Anfang des 19 Jahrhundert war die Stadt tatsächlich eine kleine von Wäldern umgebene weiße Siedlung, die schwer zu erreichen war. Das änderte sich erst, als hier ein Holzfällerzentrum entstand. Das besondere Flair von Knysna ist die Lage an einer schönen Lagune, das historische Stadtzentrum mit viktorianischen Gebäuden und die ca. 500 m vom Ortskern entfernte Waterfront.

35km nördlich von Knysna liegt Plettenberg Bay (meistens "Plett") genannt. Es ist der angesagteste Badeort der Garden Route. Im Vorbeifahren auf der N2 sieht es auch ganz nett aus, aber wenn man in den Ort fährt, stellt man fest, daß es nur eine große Feriensiedlung ist mit einem wenig attraktiven Strand. So machen wir schnell wieder kehrt und fahren zurück auf den schönen Wildernessstrand.

An einem der folgenden Tage fahren wir nach Oudtshoorn und besuchen eine der vielen Straußenfarmen. Die Gegend gefällt uns sehr gut. Eine weite stepenartige Ebene, die zu dieser Zeit in voller Blüte stand und am Horizont von allen Seiten die Swartberge. Malerisch wird diese Landschaft von Farmhäusern und Dämmen unterbrochen. Am gleichen Tag besuchen wir auch die Cango Caves, 12 km beeinduckende Tropfsteinhölen. Im Rahmen einer 1 stündigen geführten Tour sehen wir einige davon. Wir haben in Wildeness 5 relaxte Tage mit Strandspaziergängen, Fotografieren und Lesen verbracht und auch ein wenig von der Garden Route gesehen.

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