Südafrika 2003

Reisebericht und Fotos von unserem Urlaub in Südafrika in 2002 Südafrika 2002

Midlands in Südafrika Midlands Safari in Hluhluwe Hluhluwe Urlaub in St. Lucia KwaZulu Natal Südafrika St.Lucia
Durban in Südafrika Umhlanga Erholsame Tage auf der Gordon's Bay Gordon's Bay
Swellendam und Rout 62. Unsere schönste Unterkunft Swellendam Arniston ein Paradies für Fotografen Arniston
Weihnachten in Kapstadt Südafrika Kapstadt Schlemen in Constantia, Kapstadt Constantia
Reisebericht und Fotos : Suedafrika Reisebericht und Fotos  2002 Suedafrika Reisebericht und Fotos 2003 Reiseinfos Suedafrika Infos von A-Z Fotos Suedafrika Fotogalerie Südafrika

Nach unser ersten 4-wöchigen Reise nach Südafrika im Sep/Okt 2002 hat auch uns der Südafrika Virus gepackt ... im Dezember 2003 verbrachten wir wieder 4 Wochen in Südafrika. Unsere Route war ähnlich, wie 2002 nämlich von den Drakensbergen bis Kapstadt allerdings diesmal mit einem Inlandsflug von Durban nach Kapstadt. Geflogen sind wir diesmal mit South African Air und haben einen günstigen Tarif ausgenutzt, den es in Verbindung mit einem Rückflug am 31.12.03 gab. Sylvester über dem afrikanischen Kontitent ... mal was anderes.

Im Norden haben wir uns vor allem Hluhluwe-Umfolozi, St. Lucia, und die Küste nördlich von Durban angeschaut und in Western Cape haben wir die meiste Zeit in Kapstadt, Tulbagh, Schwellendam und auf der Route 62 verbracht. Hier finden Sie einen Reisebericht von unsere 4-wöchige Route durch Südafrika:

Südafrika Reisebericht am 3.12.03 Flug mit South African Air von Frankfurt nach Johannesburg

Südafrika ReiseberichtSüdafrika ReiseberichtSüdafrika Reisebericht 04.12.03 - 07.12.03 (4 Nächte) - Drakensberge/Midlands/Reitsafari
Südafrika ReiseberichtSüdafrika ReiseberichtSüdafrika Reisebericht 08.12.03 - 13.12.03 (6 Nächte) - Hluhluwe, St.Lucia, Cape Vidal, Sodwana
Südafrika ReiseberichtSüdafrika ReiseberichtSüdafrika Reisebericht 14.12.03 - 16.12.03 (3 Nächte) - Durban und Umhlanga

Südafrika Reisebericht am 17.12.03 Flug mit South African Air von Durban nach Kapstadt

Südafrika ReiseberichtSüdafrika ReiseberichtSüdafrika Reisebericht 17.12.03 - 18.12.03 (2 Nächte) - Gordon's Bay
Südafrika ReiseberichtSüdafrika ReiseberichtSüdafrika Reisebericht 19.12.03 - 22.12.03 (4 Nächte) - Swellendam, Robertson, Montagu, Calitzdorp
Südafrika ReiseberichtSüdafrika ReiseberichtSüdafrika Reisebericht 23.12.03 - 26.12.03 (4 Nächte) - Arniston, Kapstadt, Constantia
Südafrika ReiseberichtSüdafrika ReiseberichtSüdafrika Reisebericht 27.12.03 - 28.12.03 (2 Nächte) - Tulbagh
Südafrika ReiseberichtSüdafrika ReiseberichtSüdafrika Reisebericht 29.12.03 - 30.12.03 (2 Nächte) - Franschhoek

Südafrika Reisebericht am 31.12.03 Flug mit South African Air Kapstadt - Johannesburg - Frankfurt

Südafrika ReiseberichtSüdafrika ReiseberichtSüdafrika ReiseberichtSüdafrika ReiseberichtSüdafrika ReiseberichtSüdafrika Reisebericht

4.12.03 - 7.12.03 (4 Nächte) - Drakensberge / Midlands

Antbear Guesthouse bei Escourt KwaZulu Natal, Gästehaus, Unterkunft in Drakensbergen, Giants Castle Nach Ankunft in Südafrika am 4.12.03 haben wir wieder 4 Nächte im Antbear Guesthose verbracht, wo wir auch 2002 eine wunderschöne Zeit hatten. Es war ein herrliches Gefühl wieder in Südafrika zu sein. Auch wenn man uns den Stress des Berufsalltags und die fast schlaflose Nacht im Flieger ansehen konnte ... alles das war sofort vergessen bei der wunderbaren Aussicht die man vom Antbear aus hat. Diese Weite fasziniert uns am meisten in Südafrika.

Am 2. Tag im Antbear Gästehaus haben wir natürlich wieder unsere Lieblingsläden auf der Midlands Meander Route abgeklappert... Linen Loft in Mooi River, Wine Cellar, Hobbit's Hut und Marrakesh Goat Cheese Farm bei Rosetta, Jim Green Footwear in Nottingham Rd und weil uns der kolonial angehauchte Landhausstil sehr gut gefällt, haben wir uns auch in Country Furniture & Decor Warehouse in Hilton umgeschaut. Anschließend haben wir im neueröffneten Yellowwood Cafè & Nursery auf der Terrasse mit Blick auf den Howick Wasserfall (den wir schon 2002 besucht haben) eine Kleinigkeit gegessen.

Nachdem wir letztes Jahr schon einige Wanderungen in Giants Castle, zu den Felsmalereien in Kamberg und auch zum Mount-aux-Sources in den Drakensbergen unternommen haben, steht diesmal Reiten auf dem Programm. Wir sind noch nie im Leben geritten, wollen es aber dennoch mal versuchen. Conny und Andrew vom Antbear haben uns eine 3-stündige Reitsafari vermittelt bei Penny Winter von Sengani Horse Safaris, Diese Reitsafaris finden auf der Mtontwane Game Farm (angrenzend an den Weenen Nationalpark).

Reiten in KwaZulu Natan, Midlands, SüdafrikaAm 6.12.03 früh morgens fahren wir auf die Mtontwane Game Farm (ca. 35 km vom Antbear entfernt). Penny, ein Guide und natürlich die Pferde warten bereits auf uns. Das Satteln usw. macht natürlich Penny, denn wir haben keine Ahnung davon. Penny sagt uns wir sollten uns keine Sorgen machen die Pferde kennen den Weg und sie hätte schon oft Safaris mit Leuten gemacht, die noch nie geritten sind. Wir machen uns mit den Pferdchen vertraut ... Sie sind nicht so groß wie wir gedacht haben und ... sehr freundlich :-) . Wir müssen wenig schmückende Helme anziehen (deswegen wird man hier keine Fotos von uns sehen) , man hilft uns auf das Pferd und Penny erklärt uns die Grundzüge der Pferdenavigation .... jetzt kann es los gehen ... etwas ungewöhnlich ... aber bereits nach 15 Minuten können wir uns voll auf die Landschaft konzentrieren .... Die Landschaft ist, wie man sich Afrika halt vorstellt ... hügelig ... dorniges Busch ... Akazienbäume. Zunächst sehen wir... hier und da einen Springbock ... eine Zebra ... Schildkröte ... Vögel ...

Reiten in KwaZulu Natan, Midlands, SüdafrikaWir haben hier sehr viele Giraffen sagt uns Penny aber irgendwie haben sie sich heute versteckt ... und dann sehen wir sie schon, reiten auf sie zu und finden uns in einer Horde von Giraffen mit sehr vielen jungen Tieren wieder. Die Giraffen beachten uns kaum. Es ist schon fantastisch sich den Tieren auf dem Pferd zu nähern. Wir sind beeindruckt ... Wir haben einen ganz schönen Umweg gemacht auf der Suche nach den Giraffen ... nun reiten wir zurück und sehen die Rondavals der Farm auf dem Hügel . Es ist noch ganz schöne Entfernung . Das Reiten ist schon schön ... aber jetzt nach bald 2,5 Stunden im Sattel wünschen sich bestimmte - des Reitens ungewöhnte - Körperteile doch bald wieder vom Pferd zu steigen. Da wir uns jetzt schon so gut im Sattel halten können, könnten die Pferdchen auch ein bisschen schneller laufen ... aber da ist nichts zu machen :-)

Reiten in KwaZulu Natan, Midlands, SüdafrikaSchon fast auf der Farm weist uns der schwarze Guide auf eine riesige schlafende Schlange unter einem Baum hin. Wir können lange beim besten Willen nichts sehen .... Es ist unmöglich, daß er die Schlange vom Pferd aus entdeckt hat ... wahrscheinlich macht sie dort häufiger ihre Siesta ... oder wir sind blind :-) Wir hätten gar nicht gedacht, daß uns das Reiten so viel Spaß macht. Bei Penny und Ihren Pferden auf der kleinen Mtontwane Game Farm ist man auch als Reit-Anfänger gut aufgehoben. Es war ein tolles Erlebnis, daß wir nur weiterempfehlen können. Auf dem Rückweg vom Reiten auf der Mtontwane Game Farm haben wir auch den Wennen Game Park besucht. Sehr schöne Landschaft ... waren fast alleine dort ... haben viele Zebras, Antilopen, Gnus gesehen ... Rinos soll es dort auch geben ... wir waren aber etwas gerädert vom Reiten und haben diese wahrscheinlich übersehen. Man soll sich nicht zu viel vornehmen ....

Andrew muß uns immer zu den Abenteuern in den Drakensbergen/ Midlands überreden. Bei unserem letzten Aufenthalt im Antbear mußten wir unbedingt den Mount aux Souces erklettern, jetzt das Reiten als Anfänger. Und da wir beides Toll !!! fanden, hat er sich für unseren nächsten Aufenthalt das Karkloof Canopy Tours ausgedacht... man gleitet auf einem Seil über dem Urwald von Karkloof ... das kann er aber vergessen :-)

Am 4. Tag beim Frühstück fragt uns Andrew " was soll ich heute für Euch kochen, ich habe eben festgestellt, daß wir für heute Nacht sonst keine Reservierungen haben... also was wünscht Ihr euch .... und .... was wollt Ihr heute so unternehmen ..." . Wir haben keine besonderen Pläne, nur die Aussicht genießen, durch die Farm schlendern, relaxen .... und schlagen spontan vor .... wie wäre es wenn wir ein Tisch für 4 Personen in "La Lampara" reservieren.

Restaurant La Lampara Midlands/Drakensberge "La Lampara" ist ein sehr gutes, idyllisch in den Midlands gelegenes italienischen Restaurant. Dort haben wir auf Empfehlung von Conny und Andrew bereits 2002 gegessen ... und waren begeistert. Wir bekommen noch ein Tisch um 14.00 Uhr. Es gibt keine feste Speisekarte. Wie gewohnt sind ca. 6 Vorspeise und 6 Hauptspeise Alternativen auf einer großen Tafel geschrieben und die Inhaberin erklärt die italienischen Spezialitäten ausführlich und "geduldig" in englisch für jeden persönlich am Tisch. Während man auf die Bestellung wartet, gibt es schon mal eine leckere Pizza Margarita vorab.

Karkloof Fals KwaZulu Natan, Midlands, SüdafrikaUm ca. 16.30 fahren wir zum Andbear zurück, Andrew hat als einzige von uns keinen Tropfen vom Rotwein angerührt... nach einer Weile fragen wir, da uns der Weg sehr unbekannt vorkommt, ob es eine Abkürzung ist .... Es ist nur ein kleiner Umweg, denn ihr müsst die Karkloof Falls sehen, heißt es. Und schon stehen wir davor... und uns entspringt nur ein begeistertes ... Ohhhhhhh .... Fantastisch !!!! Es war ein wunderbarer Tag und auch wieder eine schöne Zeit im Antbear !

8.12.03 - 13.12.03 (6 Nächte) - Mtubatuba / Hluhluwe- Umfolozi / St. Lucia

Südafrika, KwaZulu Natan, St. Lucia, Safari in Hluhluwe Umfolozi Game ReserveUnsere nächste Unterbringung ist im Wendys Guesthouse in Mtubatuba/River View. Hier bleiben wir 7 Nächte und unternehmen von hier aus Safaris in Hluhluwe / Umfolozi Park und auch Ausflüge nach St. Lucia, Cape Vidal und Sodwana. Das Wendys Bed and Breakfast liegt in einem tropischen Garten, die Zimmer sind gemütlich, im viktorianischen Stil eingerichtet. Wendy ist super nett und sehr um die Gäste bemüht.

Für den nächsten Tag bucht Wendy für uns eine Safari in Hluhluwe. Wir werden um 4.30 Uhr morgens vom Jeff abgeholt und erreichen nach ca. 20 Minuten den Hluhluwe Park. Warzenschwein, Jagd, Löwe, Hluhluwe, Safari, Umfolozi, SüdafrikaSchon nach ein paar Minuten können wir aus nächster Nähe eine Löwin beobachten, die sich an ein Warzenschwein heranpirscht. Sehr aufregend .... Jeff macht sofort den Motor aus und wir beobachten in totaler Stille fast halbe Stunde diese Jagd Szene ... und wollen gar nicht weiter ...

Nashörner sind in Hluhluwe zahlreich anzutreffen, vor allem die Breitmaulnashörner. Wir haben sehr viele gesehen und jedes Mal sagte Jeff abwertend "this is a Breitmaulnashorn, only the Spitzmaulnashorn is one of the Big Five" (für viele Tiere wusste er die deutschen Namen und hat mit uns die Aussprache geübt, war lustig...)

Südafrika, Hluhluwe, Umfolozi, Nashorn, SpitzmaulnashornJeff hat uns soviel bei jeder Begegnung mit einem Breitmaulnashorn über die Unterschiede zu einem Spitzmaulnashorn erzählt, daß wir sobald wir endlich Spitzmaulnashörner gesichtet haben, diese sofort als solche erkannt haben ... Dieses gefährliche Aussehen ... diese aggressive Haltung ... .... das muß ein Spitzmaulnashorn sein, das von den "Big Five" ....
Der Adrenalinspiegel der beiden Spitzmaulnashörner war nach einem kürzlich ausgetragenen Kampf (die Spuren konnte man auf der Haut sehen) wohl noch sehr hoch ... und so näherten sie sich unerschrocken unserem Range Rover ... Obwohl sie noch mindestens 5 Meter entfernt waren hupte Jeff kräftig und gab gas .... Nach paar Metern eröffnete uns Jeff, daß man bei allen Big Five respektvolle Distanz wahren muß, denn alle sind sehr gefährlich aber er persönlich hat vor Black Rino und Elefant immer wieder richtig Angst .... Na ja bei den Elefanten können wir es nicht so nachfüllen (in Hluhluwe haben wir keine gesehen und im Addo waren sie sehr friedlich) aber hier bei diesen Spitzmaulnashörnern war uns schon ... Angst und Bange....

Schildkröte, Südafrika, Hluhluwe, Impala, KwaZulu Natal Neben den Big Five haben wir natürlich auch viele Tiere von der sanfteren Sorte in Hluhluwe gesehen ... ... und diese zu beobachten, war nicht weniger spannend !

Viel Zeit verbrachten wir in St. Lucia. Der Ort liegt idyllisch an der Mündung des St. Lucia Flusses und ist 32 km von Mtubatuba entfernt. Wir haben nicht in St. Lucia übernachtet sondern in Mtubatuba ... aber das werden wir nächstes Mal anders machen, denn St. Lucia ist ein wirklich netter Ort mit einigen schönen Gästehäusern. Die Restaurants sind zwar nicht die Wucht, wenn man schon mal die südafrikanische Küche am Kap genossen hat, aber es gibt gutes und frisches Seefood zu günstigen Preisen. St. Lucia Wetland ParkSt. Lucia wäre überlaufen im Dezember/ Januar hat uns eine befreundete Südafrikanerin gewahrnt und wagte sogar den Vergleich mit Grand Canaria, um uns transparent zu machen, daß es dort seeeeeeeehr touristisch ist. Wir waren in Dezember in St. Lucia, es waren zwar viele südafrikanische Familien auf Urlaub dort, kaum Touristen aus Übersee ... aber überlaufen ... nööö ... angenehme Urlaubsatmosphäre .... jaaa.....

Webervögel, St. Lucia, Sant, See, Boottour, Flußfahrt, Vögel Unbedingt zu empfehlen ist eine Boottour (1,5 Std) auf dem St. Lucia Fluß. Auf der Sonnenuntergangs- Kreuzfahrt um 16.00 Uhr sieht man die meisten Flusspferde. Immer bekommt man auf der Flußfahrt viele Krokodile zu Gesicht, die am Ufer liegen und auch viele Vogelarten. Beeindruckend war es die vielen Neste der gelben Webervögel im Schilf zu sehen. Auf der Bootfahrt kann man auch Flußpferde sehen.

Flußpferd, Hippo, St. LuciaFast immer kann man aber auch Hippos vom Restaurant der Skiboat Base an der Mündung des St. Lucia Flusses und Umfolozi River beobachten. Wenn man von der McKenzie Street (Hauptstraße) Richtung Sugarloaf Camp abbiegt, fährt man am KZN Office, Eden Park und später zwangsläufig am Boat Club vorbei ... nicht zu verfehlen. Das Essen ist hier nicht berauschend aber auf der Terrasse sitzen und eine Familie Flusspferde zu beobachten ist schon fantastisch.

Ein "Muß" ist auch die Fahrt zum Cape Vidal, das ca. 25 km von St. Lucia entfernt liegt. Die Einfahrt zum Park ist ca. 2km nördlich von St. Lucia. Die Zufahrtstraße zu Cape Vidal ist sehr gut (frisch asphaltiert) und verleitet zum schnelleren Fahren aber es lohnt sich im Schritttempo zu fahren, denn diese Wildnis wird von vielen Tieren und Vogelarten "bewohnt" und es bieten sich immer wieder sehr schöne Ausblicke.

St. Lucia, Cape Vidal, StrandDer Strand von Cape Vidal ist ähnlich dem von St. Lucia, hat aber den Vorteil, daß nur eine begrenzte Anzahl von Fahrzeugen an einem Tag in den Park reinfahren darf (im Loose steht max. 100, aktuell sind es aber glauben wir mehr ... können uns aber nicht mehr genau erinnern ... waren nur froh in dieses Limit reinzupassen) Als wir in Cape Vidal waren, war das Meer etwas rau und das Wetter unbeständig. Aber man kann hier, da die Küste durch ein vorgelagertes Riff geschützt ist, gefahrlos schwimmen und auch Schnorchler finden hier eine interessante und bunte Unterwasserwelt. Und für Strandläufer ist sowohl Cape Vidal als auch St. Lucia ein Paradies ...

Ein Tagesausflug unternehmen wir nach Sodwana Bay. Wir waren erstaunt wie gut die Straße, die von Hluhluwe am privaten Phinda Reserve bis nach Phelandabe (hier liegt das Tembe Elephant Park) ist. Im Loose Reiseführer heißt es " der nördliche Teil von Maputaland ... ist die abgelegenste Gegend Südafrikas. Sie wird fast ausschließlich von unbefestigten Pisten erschlossen ... "

In Mbazwana (hier war gerade Markt ... war ganz interessant... ) biegen wir ab Richtung Sodwana Bay. In der Ortschaft Sodwana gibt es einige Unterkünfte... auch eine sehr schöne Lodge. Die Ortschaft Sodwana liegt hinter den beeindruckenden Dünen, die die Sodwana Bay umschließen.

St. Lucia, Sodwana Bay, Tauchen, Schnorcheln, Südafrika,  StrandDen Strand von Sodwana kann man mit Allrad Fahrzeugen befahren und man kann hier Boote zu Wasser lassen. Letzteren erfolgt mit Traktoren. Am Strand gibt es sehr gut ausgestattete Tauchbasen, die Tauchausflüge zu den südlichsten Korallenriffen der Welt durchführen. Der sehr schöne Strand wirkt bei diesem motorisierten Aufkommen leider wie ein Parkplatz für Allradfahrzeuge. Wenn man aber etwas am Strand läuft, kann man sich vorstellen und glauben, daß seit 60000 Jahren? (lt. Loose?) von November bis Februar Lederschildkröten auf Sodwanas Strände zur Eiablage kommen.

14.12.03 - 16.12.03 (3 Nächte) - Dolphin Coast / Umhlanga / Durban

Wir haben ein Flug von Durban nach Kapstadt gebucht und dachten uns, wenn wir schonmal hier sind schauen wir uns Umhlanga und Durban an.

Umhlanga, Durban3 Nächte verbrachten wir in der Zeranka Lodge in Umhlanga mit direkten Zugang zum Strand und einen schönen Blick auf die Skyline von Durban. Umhlanga Beach ist ein beliebter Ferienort der Südafrikaner und im Zentrum gibt es viele Hochhäuser mit Apartments und Hotelzimmern und weiteren, die noch im Bau sind. Glücklicherweise konzentrieren sich diese Hotelburgen auf einem relativ kleinen Abschnitt der Umhlanga Beach. Drumherum gibt es schöne Villengegenden. Die Zeranka Lodge liegt in einer solchen Villengegend direkt am Strand in Richtung La Lucia. Wir haben hier eine sehr schöne und erholsame Zeit verbracht ...

Natürlich haben wir auch ein Tag in Durban direkt verbracht. Wir waren neugirig auf diese Stadt, die keinen besonders guten Ruf hat. Unsere Meinung zu Durban: Es ist keine besonders schöne Stadt, obwohl es hier viel Potential dazu gibt. Oft hat man den Eindruck von einem maroden Industriegebiet ins nächste zu fahren. Das Zentrum um die City Hall und die Beachfront sind ganz nett, bedroht haben wir uns nicht gefüllt aber auch nicht wirklich wohl.

Mit gemischten Gefühlen haben wir Durban besucht ... und auch mit gemischten Gefühlen wieder verlassen ... Wir sind aber froh Durban gesehen zu haben, wie es heute ist ... verschütterte Schönheit, unfreundlich bis gefährlich. So können wir später vielleicht vergleichen, denn man will 1 Mrd. EUR investieren, um Durban touristisch attraktiver zu machen.

Nach 2 Wochen KwaZulu Natal fliegen wir am 17.12.03 von Durban nach Kapstadt ... gut das es kein Heimflug ist und wir noch 2 weitere Wochen Südafrika vor uns haben ...

17.12.03 - 18.12.03 (2 Nächte) - Gordon's Bay

In Sommerset West, Weingebiet und Kapstadt waren wir bereits vor einem Jahr, so daß uns der Weg vom Flughafen auf der N2 schon sehr bekannt ist. Diesmal haben wir 2 Übernachtungen in Gordon's Bay gebucht. Schon auf den ersten Blick gefällt uns diese Ortschaft sehr.

Gordon's Bay, Western CapeIn Gordon's Bay haben wir wohl im schönsten Gästehaus des Ortes gewohnt und zwar in Manor on the Bay. Die Lage, die Aussicht und das Ambiente war wunderschön. Die Atmosphäre war aber etwas merkwürdig ... 2 Nächte waren wir die einzigen Gäste in diesem wirklich eleganten Gästehaus mit 6 Zimmern, wobei die Besitzer selber nicht hier wohnten, so kamen wir uns vor wie Schlossherren ... oder so ... Das Frühstücksbüffet war nicht nur wunderbar arrangiert sondern auch sehr üppig (alles frisch und vom Feinsten) bestickt, als wäre das Gästehaus vollausgelastet, auch alle Tische waren immer wunderbar gedeckt. Die junge Besitzerin und auch die Angestellten waren sehr freundlich und hilfsbereit und wir haben uns dort sehr wohl gefühlt.

Von Gordon's Bay nach HermanusBesonders gut gefallen hat es uns an unserer Unterkunft in Gordon's Bay ,daß man zum nächsten Restaurant sicher am Strand entlang laufen konnte. Empfehlen können wir die Talla's Taverne, wo wunderbar frische Fisch und Meersfrüchte serviert werden.

Nach 2 wunderschönen Tagen in Gordon Bay fahren wir entlang der Küste über Hermanus nach Swellendam (dort ist unsere nächste Unterbringung). Die Küstenstraße von Gordon's Bay über Bettly's Bay nach Hermanus hat uns sehr angenehm überrascht ... die Landschaft ist sehr beeindruckend ...

HermanusIn Hermanus sind wir einige Stunden hängegeblieben, obwohl wir hier zunächst nur eine Lunchpause machen wollten. Die Ortschaft ist schon sehr touristisch aber dennoch sehr angenehm. Wir haben den Künstlermarkt und die vielen kleinen Geschäfte abgeklappert ... und dann gemütlich mit diesem schönen Blick ein kühles Castle getrunken. Von Hermanus sind wir mit der R326 Richtung N2 gefahren. Unterwegs hatte Südafrika schon wieder eine Überraschung für uns parat. Nach dem Akkedisbergpas führte die Schnellstraße durch eine unglaubliche Weite ... bis zum Horizont erstreckten sich abgeerntete Getreidefelder ... die Landschaft hatte durch die Farbe und die Eintönigkeit sehr viel Ähnlichkeit mit sandigen Dünen.

19.12.03 - 22.12.03 (4 Nächte) - Swellendam, Route 62

Südafrika, Rothman Manor in Swellendam, Reisebericht Wir wollten uns Swellendam anschauen, die Route 62 und das Robertson Vineyards Valley erkunden. Da wir uns für die Unterkünfte auf der Route 62 spontan nicht begeistern konnten und ohnehin dazutendieren länger an einem Ort zu bleiben, haben wir Swellendam als Basislager für 4 Nächte ausgewählt ... und es hat sich als sehr guter Ausgangspunkt für Erkundungen der Overberg-Region herausgestellt. Unsere Unterbringung war im Rothmanns Manor ... und hier war alles einfach nur perfekt ... Ein besonderer Vorteil von Rothmans Manor war auch, daß wir auf der gegenüberliegenden Straßenseite in The Old Mill Restaurant ohne weit laufen zu müssen, vorzüglich essen konnten. Das Grundstück war auch sehr weitläufig und schön angelegt.

Südafrika, Drosdy Museum in Swellendam, ReiseberichtSehr interessant war der Besuch des Drosdy Museum, eines der schönsten Landmuseen in Südafrika. Auf einem großen Gelände sind viele historische kapholländische Gebäude zu besichtigen ... das Drosdy selbst, die Mayville mit einem Rosengarten, Teile des Gefängnisses Old Gaol sowie viele Farmgeräte und Werkzeuge. In Old Gaol gibt es auch kleine Läden und ein schönes Bistro. Der Besuch des Drosdy Museums in Swellendam füllt leicht und kurzweilig mindestens einen halben Tag.

Ein Tagesausflug führte uns von Swellendam über den Tradouws Pass entlang der Route 62 nach Calizdorp. Nach dem Frühstück, das wir noch beim Sonnenschein draußen genießen konnten, kamen Regenwolken und der Tag versprach wettermäßig nicht besonders viel. Auf dem Tradouws Pass hat es dann auch richtig stark geregnet ... man konnte außer der Straße nicht viel sehen.

Ab Barrydale bis Calizdorp keine Spur vom Regen ... nur Sonnenschein :-) Es scheint wirklich zu stimmen, daß entlang der Route 62 das Wetter oft besser ist, wärmer und mehr Sonne als in Kapstadt oder Garden Route.

Auf der Strecke zwischen Barrydale und Calizdorp (ca. 150km) nur eine einzige größere Ortschaft Ladismith und sonst nur die karge Weite der Kleinen Karoo ... Kurz vor Calizdorp geht es durch den Huisrivier Pass ... wunderschön ... schade, daß die Fotos nichts wurden...

Route62, CalizdorpCalizdorp ist ein kleines verschlafenes Städtchen mit schönen viktorianischen Straßen. Palmen, Bouganville und die Weinreben der umliegenden kleinen Weingüter stehen im schönen Kontrast zu den kargen Bergen. Calizdorp ist stolz auf die sehr guten Portweine, die in den kleinen Weinkellerein gekeltert werden. Diese wollten wir auch besuchen aber es war Sonntag und leider alle geschlossen.

An Restaurants hat Calizdorp 2 ode 3 (??) zu bieten, . Wir entscheiden uns für Lunch in "Die Dorpshuis" Restaurant und Bed and Breakfast, was sich als eine ausgezeichnete Wahl herausgestellt ... das Karoo Lamm war lecker. Der Besitzer verwickelte uns auch sofort in ein Gespräch ... wundert sich, daß so viele Deutsche nach Südafrika kommen und demonstriert seine Deutschkenntnisse " Guten Tag" "Ich liebe Dich" .... und zum Abschied dann noch "Tschüs" "Gute Reise" und "bis bald" .

Südafrika, Swellendam, Rothmanns Manor, Gästehaus, Pool, Reisebericht Eigentlich könnten wir noch in das ca. 20km entfernte Groenfontein (soll sehr schön sein) sind dazu nach dem ausgiebigen Lunch aber zu faul ... Es ist so warm ... und wir entscheiden uns für den schönen Pool in unserem Gästehaus in Swellendam. Über Riversadale und die N2 sind wir in etwas mehr wie 1 Stunde wieder in unserem Gästehaus in Swellendam ... Na ja der Pool ist beheizt, aber so haben wir uns das nicht vorgestellt .... es regnet

Ein andere Tagesausflug von Swellendam führt uns nach Robertson. Die Robertson Weinroute hat uns sehr gut gefallen. Sie umfasst auch McGregor und Bonnievale. McGregor ist ein nettes ruhiges Städtchen mit vielen viktorianischen und kapholländischen Häusern.

Südafrika, Montagu, Kogmanskloof, Cogman's Kloof Gorge, Fotos, Robertson selbst ist unattraktiv. Einen kurzen Stopp sollte man in der Robertson Winery aber machen. Hier haben wir uns mit einem kleinen Weinvorrat eingedeckt. Die Robertson Weine sind sehr gut, wenn man nicht nur bei den billigsten zugreift.

Am Nachmittag fahren wir von Robertson nach Montagu. Die 7 km lange Fahrt von Ashton nach Montagu durch die Kogmanskloof ist spektakulär.

Montagu ist sehr schön, liegt in einem Tal umgeben von hohen Bergen. Hier und da sieht man Weinreben und durch die viktorianische Architektur hat die Stadt einen schönen Flair. In Montagu regnet es nur sehr selten und wir könnten uns gut vorstellen hier einige Tage zu verbringen. Mit Wandern und in den Thermalquellen kann man sich in Montagu die Zeit sehr angenehm vertreiben.

23.12.03 - 26.12.03 (4 Nächte) - Weihnachten in Kapstadt

Am 23.12.04 fahren wir von Swellendam nach Kapstadt, wo wir Weihnachten verbringen werden. Da wir für die "Überfahrt" den ganzen Tag zur Verfügung haben, machen wir einen Schlenker über Bredasdorp nach Arniston und Cape Agulhas. Der englische Name Arniston stammt von einem hier 1815 gestrandeten britischen Schiff. Die Strände in und um Arniston sind sehr schön aber die größte Sehenswirdigkeit ist Kassiesbaai.

Das Fischerdorf Kassiesbaai in ArnistonDas Kassiesbaai ist ein Fischerdorf, das unter Denkmalschutz steht. Einige einfache, Rettgedeckte und weiß gekalkte Dorfhäuser sind hier zu bewundern. Es leben hier seit Generationen Fischerfamilien und an der Mole verkaufen Fischer frisch gefangenen Fisch. In den Cottages von Kassiesbaai kann man nicht übernachen. Unterkünfte gibt es im neuen Teil von Arniston, das sich architektonisch sehr gut an das alte Dorf angepasst hat. Bei den schönen Fotomotiven in Arniston schlägt das Herz eines Hobbyfotographen höher ....

Wir verbringen Weihnachten in Kapstadt und haben uns dafür ein Gästehaus mit einem besonders schönen Ambiente ausgesucht - das Andros Guesthouse. Wir waren bereits 2002 in Kapstadt und haben schon einiges gesehen. Unsere Planung für Weihnachten war Schlemmen, die Strände in und um Kapstadt besuchen, am Pool faulenzen ... Mit dem Schlemmen hat es geklappt, für Strand und Pool hat das Wetter leider nicht mitgespielt ... es hat ziemlich viel geregnet und es war relativ kühl.

Bei dem Besuch des Castle of Good Hope hatten wir 2-fach Glück. 1. weil das Wetter schön war und 2. weil es am 24.12 bis 13.00 Uhr geöffnet war. Am 25.12. ist das Museum geschlossen. Castle of Good Hope ist das älteste Gebäude Südafrikas. Das Fort wurde zum Schutz der ersten Siedler gebaut. Hier gibt es einige interessante Ausstellungen, die es ermöglichen einiges über die Besiedelungsgeschichte und die kriegerichen Konflikte Südafrikas zu erfahren.

Chapman's Peak Drive in KapstadtSeit kurzem ist der Chapman's Peak Drive der von Hout Bay bis Noordhoeck über eine 10 km lange Strecke mit atemberaubenden Ausblicken entlang der Steilküste führt, geöffnet. Natürlich sind wir die Strecke auch abgefahren .... war dort vielleicht was los !!!! Autokolonnen in beide Richtungen. 20 Rand Toll + 20 Rand für den Stop auf dem Chapman`s Peak kostet das zweifelhafte Vergnügen im Stau in Südafrika zu stehen. Sehr früh morgens aufzustehen bevor der "run" beginnt und die Strecke zu laufen, könnte vielleicht eine angenehme Alternative sein ... haben wir uns gedacht. So wie wir es erlebt haben, kann man es sich sparen. Die Strecke von Gordon's Bay nach Betty's Bay ist nicht weniger atemberaubend und viel empfehlenswerter !!!!

Südafrika, , Kapstadt, Weihnachten, Cape Town, Waterfront Fotos,Da es über Weihnachten viel geregnet und es relativ kühl wurde, war nichts mit relaxen am Strand oder Pool. So verbrachten wir mehr Zeit als geplant auf der Waterfront, obwohl auch hier am 25.12 viele Geschäfte geschlossen waren. Heiligabend wird, wie in vielen anderen angelsächsisch geprägten Länder nicht gefeiert, es ist ein ganz normaler Arbeitstag. Weihnachten ist in Südafrika am 25.12 und dann sind Geschäfte, Museen und auch viele Restaurants geschlossen.

Für den Abend des 25.12.04 hatten wir im "The Atlantic Restaurant" im Table Bay Hotel ein Tisch reserviert. Das Essen war sehr gut ... das Ambiente nobel und gediegen ...

Südafrika,  Kapstadt,  Cape Town, Afrikanische Pinguine auf der Boulders Beach bei Simons Town, Fotos, Am nächsten Tag morgens ist das Wetter ganz ok und so fahren wir nach Simon's Town auf die Boulders Beach, wo eine Kolonie afrikanischer Pinguine zu beobachten ist. Es ist eine richtige Touristenattraktion und zeitweise sehr überlaufen. Trotzdem macht es hier viel Spaß diese putzigen Tiere zu beobachten.

Wenn man den größten Menschenauflauf vermeiden will nimmt man am besten gleich den ersten Spazierweg, der nach dem Eingang nach recht führt. Die meisten Gruppen gehen nur den Hauptweg gerade aus vom Eingang.

Weingut Buitenverfachting in Constantia, KapstadtHeute abend, am 2. Weihnachtsfeiertag haben wir ein Tisch in Buitenverwachtig in Constantia, dem ältesten Weingebiet Südafrikas, reserviert. Das Essen war ausgezeichnet auch wenn nach unserem Geschmack mit etwas zu viel Firlefanz. Auffallend war, daß die Gäste zu mehr als 60% deutschsprachige Touristen waren, auch einige von der Bedingung waren deutschsprachig. Wegen dem einmaligen Flair war für uns Buitenverwachting ein wunderbares Erlebnis und es ist unglaublich welch schöne ländliche Idylle man in Constantia, mitten in Kapstadt vorfinden kann.

Südafrika,  Kapstadt,  Cape Town, Table Mountain, Seilbahn Fotos, Mit dem Wetter in Kapstadt hatten wir diesmal nicht viel Glück. Natürlich wollten wir auf den Table Mountain. Am 27.12. war der Berg wolkenlos ... wir natürlich sofort hin ... Die Idee hatten aber auch viele andere .... zu viele für unseren Geschmack. Auf Parkplatzsuche in einer endlosen Autokolonne haben wir die gut 200m Lange Warteschlange zur Seilbahn gesehen ... und machten kehrt. Die Aussicht auf Kapstadt von einem der unterhalb von Table Mountain gelegenen Parkeinbuchtungen ist auch schön und vor allem braucht man sie nicht mit so vielen gleichzeitig zu teilen :-)

27.12.03 - 28.12.03 (2 Nächte) - Weingut in Tulbagh

Nach dem doch sehr lebhaften Kapstadt haben wir die idyllische Ruhe von Tulbagh sehr genossen. Übernachtet haben war in Rijk's Country Hotel und Weingut. Das Hotel ist umgeben von Weinbergen und die Bergkulisse ist atemberaubend. Das Hotel besteht aus 12 Zimmern und 3 Cottages, ein Restaurant und ein Privat Cellar gehören auch dazu. Die Zimmer sind riesig, wenn auch etwa lieblos eingerichtet. Es waren nur wenige Gäste dort. Die Angestellten waren sehr freundlich, das Essen sehr gut und der Rijk's Wein ausgezeichnet. Es hat uns viel Spaß gemacht auf dem weitläufigen Gelände und durch die Weinberge spazieren zu gehen.

Südafrika,  Tulbagh, Paddagang, Restaurant, Weinhaus Fotos, Wir hatten genug Zeit uns dieses schöne Dorp anzuschauen. Die Church Street von Tulbagh ist eine Augenweide mit den perfekt restaurierten Gebäuden aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Kaum zu glauben, daß es keine Originalfassaden sind, sondern nur eine authentische Restaurierung nach dem Erdbeben 1969. Sehenswert ist das kleine Oude Kerk Volksmuseum, daß in einer schönen alten Kirche aus dem Jahr 1743 untergebracht ist. Wunderbares Essen gibt es in "De Oude Herberg" und zum gemütlichen Verweilen unter riesigen Eichenbäumen lädt das Paddagang ein.

29.12.03 - 30.12.03 (2 Nächte) - Franschhoek

Von Tulbagh fahren wir mit der schmalen Straße durch den Bainskloof Pass nach Wellington .... ohne Gegenverkehr hätten wir die sehr schönen Aussichten mehr genießen können. Am Ende der Pass Straße gibt es einen schönen Blick auf Wellington und weiter bis Paarl.

Die letzten 2 Nächte verbringen wir in Franschhoek. Es ist unglaublich, wie viele Menschen die Stadt in der Saison anzieht ... Seit letztem Jahr im Herbst sind einige Boutiquen, Bistros und Restaurants dazugekommen. Schön zum Shopen und Schlemmen allerdings auch sehr touristisch.

Weingut BoschendalVon Franschhoek aus besuchen wir das Weingut Boschendal im Drakensteintal. Es ist wohl das prächtigste Südafrikas. Wir besichtigen das Haupthaus der Gründer des Weingutes, der Hugenottenfamilie de Villiers, schlendern durch die Gärten und anschließend beobachten wir Enten, während wir im Cafe ein Glas Boschendal Sekt probieren.

Hier beschließen wir auch spontan weiter zur Restaurant Winery Road 94. (auf der Stellenbosch Weinroute, in der Nähe von Sommerset West) zu fahren ... vielleicht haben wir Glück und bekommen noch ein Tisch für ein spätes Lunch in unserem Lieblings Restaurant vom letzten Jahr... wir haben Glück und genießen ein wunderbares Essen an unserem vorerst letzten Tag in Südafrika ...

Am 31.12.2003 fliegen wir von Kapstadt über Johannesburg zurück nach Deutschland. Unterwegs von Franschhoek zum Flughafen machen wir nochmals halt in Boschendal und stoßen mit einem Boschendal Sekt, wie es sich am Silvester gehört auf das alte und neue Jahr an ... und auf Südafrika !!!

Reitsafari in den Midlands bei Escourt Safari in Hluhluwe Umfolozi Game Reserve
St. Lucia Wetland Park, Cape Vidal Montagu auf der Route 62
Küste zwischen Gordon's Bay und Hermanus Restaurant in Buitenverwachting in Constantia Kapstadt
Boulders Beach in Kapstadt Weingut Boschendal

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Letzte Änderung: 3.05.10

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